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Erstbeschreibung einer ureterouterinen Anastomose bei einem Border Colliemembers
Das invasive Leiomyosarkom der Harnblase bei der zehnjährigen Hündin dieses Fallberichts wurde aggressiv chirurgisch therapiert: mittels radikaler Zystektomie gefolgt von einer bilateralen ureterovaginalen Anastomose und letztlich auch noch einer Nephrektomie. Höchst anspruchsvolle und interessante Chirurgie, die Indikation ist allerdings diskussionswürdig.

Erstbeschreibung eines primären extrakranialen nasopharyngealen Meningioms bei einem Labradormembers
Der achtjährige Labrador Retriever wurde wegen eines wegen spezifischen Problems vorgestellt: inspiratorische Atemprobleme mit Stertor, was an zahlreiche Differentialdiagnosen denken lässt. Mittels Bildgebung wurde die Liste jedoch schnell eingeengt, denn in der Rhinoskopie und dem MRT fand sich eine nasopharyngeale Zubildung, die bis in den Nasopharynx reichte, aber nicht bis zu den Meningen. Sie war auf den T1- und den T2-gewichteten Aufnahmen hyperintens im Vergleich mit dem normalen Hirnparenchym und nahm signifikant Kontrastmittel auf. Was könnte dies sein?

Arterielle Embolisation beim hepatozellulärem Karzinommembers
Eine erfolgversprechende Methode, ein hepatozelluläres Karzinom zu therapieren, ist eine arterielle Embolisation mittels Katheter, bei denen die zuführenden Arterien des Tumors mittels winziger Gelatineschwämmchen selektiv embolisiert werden. Klingt theoretisch sehr selektiv, nebenwirkungsarm und erfolgversprechend. Trifft dies auch in der Realität zu?

Verteilung von Steinen im Ureter bei Katzenmembers
78 Katzen mit Uretersteinen, die im Röntgenbild entdeckt wurden, nahmen an dieser retrospektiven Studie teil. Das Ziel: Einen Überblick über die häufigsten Lokalisationen innerhalb der Ureteren zu erhalten. Eingeteilt wurde in proximaler Ureter (PU), mittlerer Ureter (MU), ureterovesikuläre Verbindung (UVJ), die Resultate sind sehr interessant. Zahl, Größe und Lokalisation wurde mithilfe der Nieren und Wirbelkörper als Landmarks bestimmt.

Entfernung eines retrobulbären Fremdkörpers mit Hindernissenmembers
Wohl dem, der einen retrobulbären Fremdkörper unter CT-Kontrolle lokalisieren und entfernen kann. So das Fazit dieses hochinteressanten Fallberichts, bei dem ein retrobulbärer hölzerner Fremdkörper erst mittels CT lokalisiert und dann bei der Entfernung nicht auffindbar war.

Lebensqualität nach chirurgischer Behandlung von portosystemischen Shuntsmembers
Eine sehr praxisrelevante neue Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob bei den betroffenen Hunden nach der chirurgischen Korrektur eines portosystemischen Shunts tatsächlich die Lebensqualität besser geworden ist. Schließlich ist die Operation nicht ohne Risiko und auch nicht gerade billig, und mit der immer besser werdenden Diagnostik werden auch mehr Shunts bei Hunden festgestellt. Diese Resultate helfen bei der Beratung betroffener Besitzer.

Diagnose einer pyogranulomatösen Ureterveränderung mittels aller bildgebenden Verfahrenmembers
Die klinische Symptomatik der achtjährigen kastrierten DSH-Katze mit Diabetes mellitus war wenig spezifisch: akuter Vomitus und Inappetenz. Die Röntgenaufnahmen zeigten eine leichte retroperitoneale Effusion und asymmetrische linksseitige Renomegalie. Sonographisch fand sich ein hypoechoischer linker Ureter mit einer linken Hydronephrose sowie Hydroureter. Letzte Einzelheiten fanden sich dann im CT - und doch wurde letztlich die Diagnose mittels chirurgisch entnommener Biopsie und histopathologischer Untersuchung erst gestellt. Ein lehrreicher Fallbericht, der auch zeigt, dass die Verfügbarkeit aller bildgebenden Verfahren zwar hilfreich, aber nicht zwingend zur Diagnose unklarer Prozesse im Bauchraum vonnöten ist.

Neue Therapie eines Corneasequesters bei einer Katzemembers
Vorgestellt wurde eine einjährige Perserkatze mit einem Corneasequester, der so groß war, dass sich eine traditionelle corneoconjunctivale Transposition verbot. So wurde eine neuartige Technik probiert, nämlich eine bidirektionale corneoconjunctivale Transposition. Mit großem Erfolg!

Wie gut ist der Simulator für intrakorporale laparoskopische Nähte in der Realität?members
Simulatoren für Untersuchungstechniken, aber auch für chirurgische Verfahren werden auch in der veterinärmedizinischen Ausbildung zunehmend mehr genutzt. Ethisch zweifellos sehr zu begrüßen, mitunter erhebt sich allerdings die Frage, ob die erlernten Fähigkeiten auch am Tier genügen? Diese neue Untersuchung nahm die intrakorporalen laparoskopischen Nähte unter die Lupe und beurteilt die erworbenen Fähigkeiten von zehn Tiermedizin-Studenten.

Okuläre Neuropathien bei diabetischen Hunden nach Katarakt-Operationmembers
Bekanntlich neigen diabetische Hunde zu Katarakten, und entsprechend häufig müssen diese natürlich operiert werden. Interessant ist die Frage, die in dieser neuen Studie beantwortet werden soll, ob die kumulative Inzidenz und klinische Progression okulärer Neuropathien bei diabetischen Hunden höher ist als bei nicht-diabetischen, wenn sie sich einer Katarakt-Operation unterzogen hatten. Dazu wurden die Daten von knapp 650 Hunden analysiert.

Chirurgische Therapie eines grossen kongenitalen thorakalen kavernösen Hämangiomsmembers
Das erst drei Tage alte Hengstfohlen wurde mit einer fluktuierenden, 25 × 15 cm großen Zubildung am Thorax vorgestellt, die sich seit der Geburt kontinuierlich vergrößerte. Auf konservative Therapie mit Absaugen des serohämorrhagischen Inhalts und Bandagieren sprach sie nicht an. Ist die chirurgische Entfernung die Therapie der Wahl?

Tenotomie des M. semitendinosus im Stehen oder unter Narkose beim Pferdmembers
In der Regel ist eine fibrotische Myopathie des M. semitendinosus die Indikation für dessen Myotomie. Wie so oft beim Pferd gibt es Befürworter der Durchführung dieses Eingriffes im Stehen und unter Sedation oder im Liegen unter Allgemeinanästhesie. Diese interessante Fallserie an insgesamt 20 betroffenen Tieren vergleicht die Resultate kurz- und langfristig. Sehr interessant!

Veränderungen von D-Dimer nach chirurgischen Eingriffenmembers
D-Dimer ist ein spezifischer Marker für aktive Koagulation und Fibrinolyse. Welchen Einfluss hat ein chirurgischer Eingriff überhaupt, und gibt es Unterschiede im Schweregrad und der Invasivität der Operation? Eine prospektive klinische Studie gibt Aufschluss.

Fremdkörper als Ursache einer Ovarveränderung bei einer Zuchtstutemembers
Eigentlich sollte bei der zwölfjährigen Vollblut-Zuchtstute laparoskopisch ein verändertes Ovar entfernt werden. Doch der scheinbare Routineeingriff gestaltete sich anders als erwartet: bei der rektalen Untersuchung und Sonographie fand sich ein vergrößertes rechtes Ovar, das fest mit dem ventralen Becken und der rechten Bauchwand verbunden und mit Gas gefüllt war. Der Grund hierfür, der die Stute letztlich das Leben kostete, war unerwartet.

Klammern versus Klammern plus Naht bei Katzen mit gastrointestinalen Inzisionenmembers
Die 29 Katzen in dieser retrospektiven Untersuchung hatten sich Gastrotomie, Jejunotomie, Jejunum- oder Colon-Anastomosen unterzogen, und die Darmwunden wurden entweder mit Klammern alleine oder mit Klammern plus Nähten verschlossen. Welche Methode ist bei den Resultaten überlegen?

Bipolare elektrochirurgische Pinzette zur Haemostase bei Kastrationenmembers
Ist der Einsatz einer bipolaren elektrochirurgischen Pinzette bei offenen Ovariektomien und bei der Kastration von Rüden zur Blutstillung geeignet, kann also auf die klassische chirurgische Ligatur verzichtet werden? Wenn ja, könnte beim Eingriff deutlich Zeit gespart werden, doch wie zuverlässig ist die Stillung der doch beträchtlichen Blutungen mit dieser Methode? Knapp 4000 Fälle wurden ausgewertet, um diese wichtige Frage zu beantworten.

Komplikationen nach chirurgischem Enthornen von Ziegenmembers
Ziegen erfreuen sich als Haustiere und auch als Nutztiere zunehmender Beliebtheit, und nicht selten ist es erforderlich, sie zu enthornen. Wie bei Rindern auch wird häufig die chirurgische Durchführung gewählt. Wie oft kommen anschließend Komplikationen, insbesondere schwerwiegendere Komplikationen, vor? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine neue Untersuchung an insgesamt 239 Ziegen, die allesamt aus kosmetischen, nicht aus medizinischen Gründen enthornt worden waren.

Nasopharyngeale Sialocelen bei brachyzephalen Hundenmembers
Bei brachyzephalen Hunden sind zahlreiche Probleme bekannt, man denke nur an das `Brachyzephalen-Syndrom` der Atemwege. Dieses ist allgemein bekannt, doch wie äußern sich nasopharyngeale Sialozelen (NPS), wie diagnostiziert man sie, und wie sind die Behandlungserfolge? Eine relevante Studie angesichts der so beliebten brachyzephalen Rassen!

Osteosarkom im distalen Radius - verkürzen statt amputieren?members
Beim appendikulären Osteosarkom gilt die Amputation der Gliedmaße nach wie vor als Therapie der Wahl, eventuell kombiniert mit Chemotherapie-Protokollen. Bei dem 14jährigen Labrador wurde nach Diagnosestellung auf eine Amputation verzichtet und die betroffene Gliedmaße letztlich um 6 cm verkürzt. Eine hochinteressante Falldarstellung, bei der man allerdings in Anbetracht des Alters, der Begleitumstände und der letztlich wegen Komplikationen der Chemotherapie recht kurzen Überlebenszeit dieses Therapiekonzept durchaus kritisch hinterfragen sollte.

Symptomatik und Korrektur einer traumatischen Patellaluxation bei einem Fohlenmembers
Im Gegensatz zu anderen Species ist eine traumatisch bedingte Patellaluxation bei Pferden eine Rarität, deren chirurgische Korrektur dementsprechend nur unbefriedigend beschrieben ist. Das zwei Tage alte Hengstfohlen in diesem Fallbericht litt an einer traumatisch bedingten Patellaluxation nach lateral, die mit einem kompletten Abriss des M. vastus medialis einherging. Dieser interessante Fallbericht beschreibt Diagnostik und Therapie.

Erfolgreiche Therapie einer pseudomembranösen Zystitis bei drei Katzenmembers
Obstruktionen der unteren Harnwege kommen bekanntlich bei Katzen sehr häufig vor, doch eine pseudomembranöse Zystitis ist doch eine seltene Ursache und meist sekundär zu einer schweren bakteriellen Infektion. Wenn man die typischen Befunde kennt, ist sie auch sehr leicht zu diagnostizieren. Eine enorm lehrreiche Fallserie!

Primäre Stabilisierung bei Katzen mit Schwanzabrissmembers
Schwanzabriss, in der Regel traumatisch bedingt, kommt bei Katzen vergleichsweise häufig vor und ist mit Schmerzen und unterschiedlich starken neurologischen Ausfällen verbunden. Diese interessante retrospektive Studie prüft die Effekte einer primären Stabilisierung auf Schmerzreduktion und Unterstützung der Erholung lädierter Nerven bei den Tieren, denen die willkürliche Bewegung und die Schmerzempfindung abhanden gekommen sind, ohne eine Durchtrennung der Schwanznerven.

Lungenembolie - eine unterschätzte Komplikation nach Kolikchirurgiemembers
Am Anfang stand bei dem Fohlen in diesem Fallbericht eine erfolgreiche Bauchhöhlenoperation mit nachfolgender starker, prolongierter Colitis, es folgten septische Thrombophlebitis der rechten V. jugularis und/oder generalisierter hyperkoagulierender Status und nach anfänglicher Besserung massive Verschlechterung und plötzlicher Tod 12 Tage nach der Entlassung. Die Ursache fand sich leider erst postmortal.

Lipoma arborescens-artige Veränderung bei einem jungen Vollblütermembers
Lipome werden in der Kleintierpraxis täglich gesehen, beim Pferd kommen sie seltener vor als beim Hund. Ungewöhnlich ist in diesem Fallbericht die Lokalisation des Lipoms ebenso wie die Altersgruppe: die junge Vollblutstute war gerade einmal fünf Monate alt!

Transoraler Zugang für die ventrale Bulla-Osteotomiemembers
Eine Eröffnung der Bulla tympanica beim Hund ist insbesondere bei chronischer Otitis media angezeigt, und auch für erfahrene Chirurgen ist dieser Eingriff wegen der in unmittelbarer Nachbarschaft verlaufenden Nerven und Gefäße eine anspruchsvolle Operation. Diese neue Untersuchung stellt einen komplett anderen Zugang vor, nämlich den durch die Mundhöhle, der minimal invasiv sein soll und eine natürliche Körperöffnung nutzt. Erst einmal eine Studie an toten Hunden, deren Resultate allerdings beeindruckend sind. Die Methode der Zukunft?

Kastration am stehenden Tier mit laparoskopischer plus konventioneller Technikmembers
Laparoskopische Kastrationen am stehenden Hengst ohne Orchidektomie sind nachweislich eine zuverlässige Methode bei abdominal kryptorchiden Tieren, nicht zu empfehlen allerdings bei inguinal kryptorchiden oder skrotal liegenden Hoden. Diese soeben online publizierte Fallserie beschreibt eine alternative laparoskopische Methode für die Kastration von Hengsten mit einem abdominal kryptorchiden und einem abgestiegenen Hoden. Hochinteressant!

Kurz- und mittelfristige Erfolgsraten der `TTA-Rapid` bei kranialem Kreuzbandrissmembers
Verschiedenste Techniken wurden und werden entwickelt, um diese chirurgische Standardoperation, die Reparatur eines rupturierten kranialen Kreuzbandes, zu optimieren. Eine der neuesten ist die sogenannte `TTA-Rapid`-Technik, deren Resultate über einen Zeitraum von 21 Monaten kritisch angeschaut wurden. Beteiligt waren zwei Tierkliniken mit 141 Hunden und zwei Chirurgen, die insgesamt 152 TTAs vornahmen.

Ungewöhnliche Ursache multipler gastrointestinaler Perforationen bei einem Rottweilermembers
Vorgestellt wurde der acht Monate alte kastrierte Rottweilerrüde mit den wenig spezifischen Symptomen Vomitus und Schwäche - in dieser Altersgruppe ist natürlich ein Fremdkörper im Gastrointestinaltrakt eine der ersten Differenzialdiagnosen. Es fand sich bei der Röntgen- und Ultraschalluntersuchung dann auch ein metallischer Fremdkörper im Magenlumen, neben freiem Gas in der Bauchhöhle und Peritonealerguss, hervorgerufen durch eine septische Peritonitis. Der Operationsbefund war sehr ungewöhnlich.

Einsatz von Klammern bei intestinaler Resektion und Anastomosenmembers
Zeit spart der Einsatz von Klammern zweifellos, doch wie schaut es mit Komplikationen wie Dehiszenz oder sogar Todesfällen aus? Immens wichtige Fragen, zu deren Klärung diese retrospektive Studie die Daten von insgesamt 63 Hunden auswertete. Signalement, Indikation, Lokalisation der Resektion bzw. Anastomose, Zahl der Eingriffe, Vorliegen einer Peritonitis zum Operationszeitpunkt, Qualifikation des Chirurgen, Dehiszenz und Mortalität binnen der ersten postoperativen zehn Tage wurden berücksichtigt.

Pneumorrhachis nach Diskusprolaps als postoperative Komplikation members
Der Vorbericht ist klassisch, der Verlauf bis 48 Stunden nach der Operation wunschgemäß, dann verschlechterte sich der sechsjährige kastrierte Mischlingsrüde plötzlich massiv: Zunächst wurde er mit einer akuten Paraparese vorgestellt und eine Diskusprotrusion im Bereich L1:L2 festgestellt und mittels rechtsseitiger Th13-L2-Heminlaminektomie korrigiert. 48 Stunden nach dem Eingriff verschlechterte sich der Rüde, war erneut paraplegisch und zeigte eine starke thorakolumbare Hyperästhesie. Wie ist diese zu erklären, und wie das weitere Procedere?

Erstbeschreibung einer Thrombopathie bei einer `Designer-Hunderasse`members
Ba-Shar oder Sharp Asset wird die `Designer-Rasse` genannt, die aus der Kreuzung von Shar Pei und Basset Hound hervorgeht. Die drei Monate alte Hündin in diesem Fallbericht zeigte nach einem geschädigten Backenzahn eine derartige Blutung, dass sie stationär aufgenommen werden musste und es 24 Stunden bedurfte, bis die Blutung unter Kontrolle war. Alle Koagulations-Screeningtests, Thrombozytenzahl und von Willebrand-Faktor-Antigen waren unauffällig. Was nun?

Ungewöhnliche Veränderung des Endometriums bei einer alten Hündinmembers
Kein ungewöhnliches Szenario: Eine neunjährige unkastrierte Mischlingshündin wird zur chirurgischen Entfernung von Mammatumoren vorgestellt, die Voruntersuchungen beginnen. Doch dann die Überraschung: im Röntgenbild findet sich eine tubuläre weichteildichte Masse mit multifokaler Mineralisierung, lokalisiert in der kaudoventralen Bauchhöhle. Was nun?

Transorbitaler Zugang zum Block des N. maxillaris beim Hundmembers
Normalerweise wird der Block beim Nervus maxillaris perkutan gesetzt. Bietet der innovative transorbitale Zugang irgendwelche Vorteile, und wie leicht ist er durchzuführen? Dies wurde ex vivo an den Schädeln von insgesamt 10 Greyhounds, 3 Border Collies und 4 Mischlingen untersucht!

Minimal-invasive Entfernung von Ovarien-Restgewebe members
Die vier partiell kastrierten Hündinnen im Durchschnittsalter von 6,5 Jahren zeigten ein ovarian remnant syndrome und wurden zur Nachoperation vorgestellt. Keine leichte Aufgabe, denn das funktionelle Ovarialgewebe kann schwierig zu finden sein, insbesondere laparaskopisch. Eine sehr interessante Fallserie!

Chirurgische Korrektur eines portosystemischen Shunts beim Zwergfohlen members
Nur eine Handvoll Beschreibungen der chirurgischen Korrektur eines portosystemischen Shunts beim Fohlen gibt es in der einschlägigen Literatur, im Gegensatz zum Hund, wo es eine Vielzahl entsprechender Publikationen gibt. Diese Fallbeschreibung eines erfolgreich korrigierten extrahepatischen portosystemischen Shunts bei einen fünf Wochen alten Zwergpony-Fohlen ist hochinteressant!

Klammern aus Metall versus aus resorbierbarem Material zum Verschluss postoperativer Bauchwundenmembers
Der Verschluss der Haut in der ventralen Mittellinie nach chirurgischen Eingriffen ist bei Pferden durchaus üblich, insbesondere, um Infektionen der Operationswunde zu verringern. Sind die klassischen Metallklammern (MS) wirklich noch Mittel der Wahl, oder sollte man lieber zu subkutanen absorbierbaren Klammern (SAS) greifen? Eine interessante Frage, die die beteiligten Kollegen anhand einer Fallserie an 42 Pferden, deren Operationswunde nach einem Eingriff im Bauchraum randomisiert mit einem der beiden Materialien verschlossen wurde.

BVSD zur Resektion von Gaumensegel und Tonsillektomie beim Brachyzephalensyndrommembers
Brachyzephale Rassen sind derzeit sehr `modern`, und die respiratorischen rasseassoziierten Probleme sind jedem Kleintierpraktiker bestens vertraut und in sehr vielen Fällen sind die respiratorischen Schwierigkeiten nur chirurgisch zu lösen. Regelmäßiger Teil des chirurgischen Eingriffs ist eine Resektion von Teilen des Gaumensegels, meist verbunden mit einer Tonsillektomie. Beides kann mit gravierenden Komplikationen und Blutungen einhergehen. Ist ein bipolar vessel sealing device (BVSD) empfehlenswert? Und wie stark sind histopathologisch erkennbare Schädigungen am resezierten Tonsillengewebe?

Frakturen der Scapula beim Pferdmembers
Frakturen der Scapula beim Pferd sind eher selten, doch wenn sie vorkommen, erwartet der Tierbesitzer natürlich eine fundierte Beratung. Beim Jährling unter zwei Jahren sind Scapulafrakturen am häufigsten, und meistens ist das Tuberculum supraglenoidale betroffen. Doch was wird beispielsweise bei verschobenen Frakturen bei Vollblütern und Quarterhorses empfohlen?

Risikofaktoren für das Überleben bei Pferden mit Radiusfrakturmembers
Welche Faktoren sind beteiligt, wenn Pferde mit Radiusfraktur die Zeit bis zur Entlassung aus dem stationären Aufenthalt nicht überleben? Welche Risikofaktoren gibt es für konservative, welche für chirurgisch behandelte Tiere? Hochinteressante und praxisrelevante Fragen, bei deren Beantwortung ausschließlich `normale` Frakturen und nicht Osteochondrosis-Fragmente im Distalbereich des Radius und Stressfrakturen berücksichtigt wurden!

Perioperatives Management von Katzen mit Ureterobstruktionmembers
Intra- und perioperative anästhetische Komplikationen sind bei Katzen mit Ureterobstruktion keine Seltenheit. Diese neue Untersuchung sucht nach den Risikofaktoren, diesen Eingriff nicht zu überleben, also Faktoren, die umgekehrt helfen könnten, das Komplikationsrisiko beim jeweiligen Tier vorherzusagen. Sehr interessant!

Pathologische Frakturen infolge Bleiakkumulation bei einem Hundmembers
Bilaterale Antebrachiumfrakturen ohne vorausgegangenes Trauma waren der Vorstellungsgrund für den achtjährigen unkastrierten 40,8 kg schweren DSH-Rüden. Eine metabolische Ursache konnte schnell ausgeschlossen werden, die Serumsiegel von Calcium, Phosphor und Blei lagen im Normbereich, doch röntgenologisch wurde eine Osteopenie und zusätzliche Frakturen des der proximalen Diaphysen von linkem Radius und Ulna sowie eine proximale Gelenksfraktur der rechten Ulna festgestellt. Ein dual energy X-ray absorptiometry scan ergab eine verringerte Knochendichte, eine Knochenanalyse zum Zeitpunkt der chirurgischen Korrektur eine hohe Bleikonzentration. Eine wichtige Differenzialdiagnose pathologischer Frakturen mit weitreichenden Folgen für die Frakturheilung!

Oesophagoskopie versus Oesophagotomie zur Entfernung von Fremdkörpernmembers
Jedem Kleintierpraktiker dürfte dieser Notfall bekannt vorkommen: ein Hund wird mit einem im Ösophagus steckenden Ball, Knochenteil oder ähnlichem Fremdkörper vorgestellt, und dieser muss natürlich entfernt werden. Besser endoskopisch oder chirurgisch? Mitunter eine schwierige Frage! Diese soeben online publizierte Studie vergleicht Resultate und Komplikationsraten beider Techniken an knapp vierzig Hunden und ist bei der Entscheidung durchaus hilfreich.

Erstbeschreibung einer fokalen proliferativen Tenosynovitis durch N. mexicana bei einem Stiermembers
Der Charolaisbulle in diesem Fallbericht war 18 Monate alt, als er mit Lahmheit und fluktuierender Schwellung des rechten Sprunggelenks vorgestellt wurde. Zytologisch fanden sich neutrophile Granulozyten, was die Tötung und die erst portmortale Diagnose einer bakteriellen proliferativen Synovitis und Arthritis nach sich zog. Kulturell wurde eine 16S rRNA-Sequenzierung vorgenommen und letztlich Nocardia mexicana nachgewiesen, die gegenüber Cotrimoxazol und Cephalosporinen der dritten Generation sensibel gewesen wären. Wurde der Patient vorschnell getötet?

Traumatische Kommunikation im Bereich des Antebrachiokarpalgelenks bei zwei Pferdenmembers
Vorgestellt wurden beide Patienten mit identischem Vorbericht und weitgehend identischen klinischen Befunden: Lazerationen im Bereich des kraniodistalen Antebrachiums. Zahlreiche wichtige anatomische Strukturen sind hier zu finden, und diese Fallbeschreibungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig eine exakte Diagnostik mittels positiver Kontrast-Arthrographie und eine entsprechende Therapie im Hinblick auf die spätere Nutzungsfähigkeit des Patienten ist.

Erstbeschreibung einer erfolgreich therapierten kongenitalen Radiuskopf-Subluxation beim Hundmembers
Eine kongenitale Subluxation des Radiuskopfes wurde bei dem sieben Monate alten kastrierten Shih Tzu-Rüden diagnostiziert, der klinisch eine Deformation der rechten Vordergliedmaße zusammen mit hochgradiger Lahmheit zeigte. Die Röntgenuntersuchung ergab eine kraniolaterale Subluxation des Radiuskopfes. Was tun?

Bilaterale Stressfrakturen des Calcaneus bei zwei Katzenmembers
Das Szenario in diesen beiden Fallberichten klingt sehr ungewöhnlich, ist aber hochinteressant: Eine Katze wurde wegen Lahmheit vorgestellt, als deren Ursache sich inkomplette Frakturen an der Basis beider Calcanei erwiesen, die zweite hatte eine akute komplette Fraktur. Hochinteressant!

Koagulation bei Hunden nach orthopmembers
In der Humanmedizin sind Koagulationsstörungen bei orthopädischen Patienten gefürchtet, insbesondere die nach chirurgischen Eingriffen auftretenden Hyperkoagulationen. Beim Hund ist derlei nicht beschrieben, doch dies bedeutet natürlich nicht, dass es dieses Phänomen nicht gibt. Daher wurde mittels Thrombelastographie vor und nach orthopädischen Eingriffen die Koagulation der Hunde in dieser Studie gemessen. Mit interessanten Resultaten.

Chirurgisch-dimembers
Für die Therapie von Perianalfisteln, die vor allem beim DSH und seinen Mischlingen gesehen werden, sind diverse Therapien beschrieben, u.a. auch chirurgische mit Exstirpation der Analbeutel. Kann diese Therapie in Kombination mit einer kommerziellen Fisch-und-Kartoffel-Hypoallergendiät eine ernstzunehmende Alternative zu der sehr effektiven, aber kostenintensiven Therapie mit Cyclosporin A und topischen Calcineurin-Inhibitoren sein?

Diskushernien im Thorakolumbarbereich - Erfolgsaussichten bei konservativer Therapiemembers
Bandscheibenprobleme beim Hund - ein häufiges Probelm, was immer wieder zu teilweise heftigen Diskussionen führt, ob ein chirurgischer Eingriff immer erforderlich ist oder ob und wann eine konservative Therapie ausreicht. Dieser hochinteressante neue Artikel könnte bei der Entscheidung helfen - und klärt auch, welche Faktoren letztlich den Therapieerfolg mit bestimmen.

Migration von abgeschluckten Holzspiemembers
Ein gar nicht so selten auftretendes Problem: vom Hund mitunter unbemerkt abgeschluckte Holz- oder Schaschlikspieße, die dann aus dem Gastrointestinaltrakt zu wandern beginnen. Beim Rind sind perforierende Fremdkörper eine häufige Ursache für Peritonitis. Beim Hund auch?

Transanale endoskopische Exzision benigner rektaler Tumorenmembers
Der transanale Zugang bei Tumoren im Enddarmbereich ist beim Menschen Standard. Auch beim Hund wurde diese Methode bei Tieren mit nach `normalen` Maßstäben als inoperabel eingestuften, jedoch per Biopsie bestätigt benignen Tumoren eingesetzt. Annähernd 40% unbefriedigende Resultate lassen diese Alternative jedoch kritisch betrachten.

Iatrogene Schmembers
Ein heikles Thema, schließlich möchte niemand eine Schädigung des N. ischiadicus hervorrufen - und dann auch noch publizieren. Diese Zusammenstellung von 27 iatrogenen Ischiasschädigungen an überwiesenen Patienten aus Bern und Berlin ist immens wichtig - zeigt sie doch auf, bei welchem Eingriff sie am ehesten passiert, was zu tun ist - und wie die Langzeitprognose aussieht.

Chirurgische Zug
Darüber findet man in Lehrbüchern eher etwas für Hunde und Katzen, nicht aber für Pferde: Kein Wunder also, daß die entsprechende Literatur dieser Species als Basis für drei verschiedene Zugänge in dieser Untersuchung diente, von denen der beste ermittelt werden sollte. Abszesse und Hämatome machen es schließlich zunehmend häufiger erforderlich, auch den Pferdeschädel zu eröffnen, nachdem bildgebende Verfahren Lokalisation und Ausmaß von Schädigungen mittlerweile immer exakter abschätzen lassen. Welche Bereich sind gut, welche weniger leicht zugänglich?

Multiple Menigiome als Ursache epileptischer Anf
Epileptische Anfälle, die erstmals bei älteren oder alten Hunden auftreten, sind häufig sekundär. Metabolische Störungen, aber auch Hirntumoren gehören zu den wichtigsten Ursachen, die es abzuklären gilt. Interessant bei dieser Publikation ist, daß es nicht nur ein, sondern multiple Tumoren waren, die die Anfälle verursachten - und daß vorwiegend Golden Retriever betroffen waren.

Verbessert der Einsatz eines Jig das Resultat einer TPLO?members
Tibial plateau leveling osteotomy (TPLO) ist derzeit eine der am häufigsten durchgeführten OP-Techniken bei der Ruptur des kranialen Kreuzbands. Doch auch diese Methode wird ständig weiter verbessert. Gehört der Einsatz eines Jig dazu, oder verlängert er die Operationszeit nur unnötig? Eine wichtige Frage nicht nur für Chirurgen...

Postoperative Komplikationen nach Luftembolie bei einem Pferd (Fallbericht)members
Einer der Alpträume eines jeden Chirurgen: Die eigentliche Operation verläuft komplikationslos und wunschgemäß, und in der Aufwachphase gibt es Komplikationen, die mindestens ebenso schlimm sind wie der Operationsgrund. Ein interessanter Fallbericht mit neurologischen Folgen...

CO2-Laser zur Entfernung von Adenomen der Meibommembers
Adenome der Meibom´schen Drüsen sind ein häufiges Problem gerade bei älteren Hunden. Nicht selten sind sie multimorbid, so daß das Narkoserisiko vor der chirurgischen Entfernung sehr wohl abzuwägen ist. Ist die elegante Alternative mit dem Laser wirklich vergleichbar mit der chirurgischen Exzision?

Kotinkontinenz durch ein spinales Hmembers
Bei einer älteren Dogge würde man bei Kotinkontinenz vermutlich spontan eher an ein Cauda-Equina-Syndrom denken als an ein Hämatom. Doch dies war die Ursache und wurde seinerseits durch einen Diskusprolaps ausgelöst. Die Kombination exakter neurologischer Diagnostik, bildgebender Verfahren und Chirurgie zahlte sich mal wieder aus, der Patient erholte sich vollständig...


Fachgebiete
go

Mortalitmembers
Eine sekundäre Peritonitis ist eine häufige Indikation für eine geplante Relaparatomie (PR) oder Relaparatomie nach Bedarf (ROD). Wie sind Mortalität, Morbidität und postoperativer Verlauf bei PR und ROD im Vergleich? Eine interessante Studie!

Neue Technik zur Entropium-OP am Unterlidmembers
Die chirurgische Entropium-Korrektur bei Hund und Katze gehört zu den häufigsten Eingriffen in der täglichen Praxis. Diese neue Technik kombiniert zwei der gebräuchlichsten Methoden - mit beachtlichen Ergebnissen!

Osteoarthritis nach dreifacher Beckenosteotomie
Trotz umfassender Zuchtprogramme nach wie vor ein Problem: Hüftgelenkdysplasie, die nicht selten chirurgisch, d.h. beispielsweise mittels dreifacher Beckenosteotomie, behandelt wird. Doch wie steht´s mit Spätfolgen wie beispielsweise Arthrosen? Eine interessante Untersuchung wurde an einer Überweisungsklinik durchgeführt.

Transthorakale
Eine immer aktuelle Frage, denn abgeschluckte Fremdkörper beim Hund haben die fatale Neigung, sich im Bereich der Apertura thoracis zu verkeilen und entfernt werden zu müssen. Welcher Zugang sollte bei chirurgischer Intervention gewählt werden? Immer noch der klassische transthorakale? Eine wichtige Frage mit auch 2006 noch eindeutiger Antwort...

Chirurgische Therapie eines metastasierenden Analbeuteladenokarzinoms
Auf den ersten Blick scheint bei solchen Patienten keine (chirurgische) Therapie mehr angezeigt, doch ist die Lage beim metastasierenden Adenokarzinom der Analbeutel tatsächlich so hoffnungslos? Die Chirurgie kann auch in scheinbar aussichtslosen Fällen helfen, zeigt diese neue Fallstudie an 5 Hunden!

Impf-induzierte Fibrosarkome bei Katzen: Prognose nach der Chirurgie
Ein ständig aktuelles Thema: Fibrosarkome bei Katzen, die durch Impfstoffe induziert werden und zu permanenten Diskussionen um die Notwendigkeit von Impfungen und die beste Applikationsart und -lokalisation führen. Doch wie ist die Prognose, wenn ein solcher Tumor diagnostiziert und chirurgisch entfernt wurde? Antwort: die Exzision reicht nicht, das Lokalrezidiv ist alsbald zu erwarten...

Welche Faktoren bestimmen den Verlauf bei nicht-viszeralen Sarkomen der Katze?members
Sarkome bei der Katze sind verhältnismäßig häufige Tumore. Therapie der Wahl ist die möglichst frühzeitige und großzügige chirurgische Exzision. Doch was dann? Gibt es Faktoren, die den weiteren Verlauf beeinflussen? Eine interessante und wichtige Studie an fast 50 Katzen.

Endotracheale Kan
Jeder Kleintierpraktiker kennt den lebensbedrohlichen Zustand einer Larynxparalyse beim Hund. Diese Fallbeschreibung eines australischen Rennpferdes mit dem gleichen Problem klingt kaum glaublich: zweimal im Jahresabstand erfolgreich operiert, beim zweiten Mal mit einer Langzeit-Kanüle, um die volle Leistungsfähigkeit zu erhalten, zwischenzeitlich erfolgreich bei Rennen eingesetzt - und letztlich aus forensischen Gründen nach Neuseeland verkauft und dort weiter bei Rennen erfolgreich...

Laryngealmaske spart mehr Propofol als endotracheale Intubation
Zu diesem interessanten und wichtigen Ergebnis kommt eine jüngst publizierte Studie. Wichtig nicht nur in finanzieller Hinsicht...

Yorkshire Terrier `Zack` erh
Neues aus dem `Land der unbegrenzten Möglichkeiten`: ein Kunstherz für einen 10jährigen Yorkshire-Terrier. Eingepflanzt wurde es in San Diego, Kalifornien, zu einem überraschend niedrigen Preis: 3000 Dollar (2384 Euro).

Absorbierbares Nahtmaterial bei perinealer Urethrostomie von Katern
Perineale Urethrostomie ist eine Standard-Operation bei Katern, doch bezüglich des Nahtmaterials gab und gibt es verschiedene Präferenzen. Absorbierbares oder nicht-absorbierbares Nahtmaterial ist die Kernfrage. Diese Studie hilft möglicherweise bei der Entscheidungsfindung...

Metastasierendes Adenokarzinom der Analbeutel - chirurgische Therapie
Zum Glück eine eher seltene Neoplasie, doch wie sind die Langzeiterfolge nach der doch immerhin recht aufwendigen Chirurgie? Eine retrospektive Studie an fünf Hunden gibt Aufschluß...

Chronischer therapieresistenter Husten nach Bei
Vor diese Frage sahen sich die Kollegen aus Dallas auch gestellt, nachdem sie die multiplen orthopädischen Veränderungen chirurgisch versorgt hatten und alles gut verheilt war. Die Antwort ist ebenso verblüffend wie die durchgeführte Therapie...

Ver
Eine Routineoperation in der Kleintierpraxis, die sehr häufig erforderlich ist: eine perineale Urethrostomie nach Penisamputation bei Katern mit FLUTD. Ist mit der anschließenden Futterumstellung nach Abheilen der Operationswunde alles in Ordnung? Nicht unbedingt, Langzeitkontrolle wird dringend empfohlen, so das Fazit dieser retrospektiven neuen Studie.

Ver
TPLO (tibial plateau leveling osteotomy) ist eines der `modernsten` Operationsverfahren bei der Ruptur des kranialen Kreuzbandes beim Hund. Wie sind die postoperativen Wirkungen dieser Technik auf Strukturen wie die Patellarsehne? Eine wichtige Frage, die mittels Ultraschall- und Röntgenuntersuchung geklärt wird und interessante, bislang nirgends publizierte Ergebnisse liefert...

Ver
Vasektomie ist beim Hund eine verhältnismäßig selten durchgeführte Operation. Doch an welche möglichen Folgen - Jahre später! - muß man denken, bevor dieser Eingriff geplant wird? An mehr als man zunächst glaubt, wie dieser Fallbericht aus Spanien zeigt...

Postan
Der Alptraum eines jeden Chirurgen - die Operation läuft wie geplant, und anschließend zeigt der Hund die Symptome einer Ösophagus-Dysfunktion, die möglicherweise schlimmer sind als der Operationsgrund. Welche Symptome sind bei dieser glücklicherweise seltenen Komplikation zu erwarten? Eine interessante retrospektive Studie...

Erneute Magendrehung trotz lege artis durchgefmembers
Der Alptraum eines jeden Besitzers und Tierarztes - eine präventive, lege artis durchgeführte Gastropexie, und 4 Monate später eine erneute Magendrehung um 180 Grad. Wie sich dies erklären läßt, zeigt dieser äußerst informative Fallbericht.

Doxorubicin als unterst
Mammatumoren sind bekanntlich bei Katzen deutlich seltener als beim Hunde, dafür aber in den allermeisten Fällen maligne. Chirugische Resektion ist die Therapie der Wahl, doch die Prognose ist meist trotzdem ungünstig. Wird sie durch zusätzliche Gabe von Doxorubicin besser? Die Daten von 67 Katzen mit Mamma-Adenokarzinomen geben Antwort auf diese Frage.

Die hmembers
Natürlich sind stumpfe Traumata durch Autounfälle beim Hund die häufigsten Ursachen für Hämoabdomen, aber sehr häufig werden auch Tiere ohne entsprechende Anamnese mit akutem Hämoabdomen im Notdienst vorgestellt. Schnelles Handeln ist angesagt - welche Ursachen sind am ehesten zu bedenken, und bringt eine diagnostische Laparatomie wirklich Vorteile?

Episioplastik zur Therapie chronischer perivulvmembers
Hilft in diesen beiden Fällen tatsächlich eine Episioplastik? Bei der chronischen perivulvären Dermatitis leicht vorstellbar, aber bei chronischen oder rekurrierenden Harnwegsinfekten? Auch hier, und die Methode ist verhältnismäßig simpel und kostengünstig, verglichen mit Langzeit-Antibiotikagaben erst recht...

Neuer endoskopischer Zugang zum Nasopharynx der Katze
Es klingt zunächst verblüffend, was die Kollegen der Kansas State University publizierten: sie entfernten einer Katze einen Polypen aus dem Nasenpharynx - nach chirurgischer Gastrotomie, durch deren 2 cm langen Schnitt das Endoskop via Cardia und Ösophagus bis in den Nasopharynx vorgeschoben wurde und der hervorragend darstellbare Polyp mittels Biopsiezange am Stiel gefaßt und komplett `ausgerissen` werden konnte...

Chirurgische Resektion als Monotherapie beim Schilddr
Reicht sie oder reicht sie nicht, wenn der Tumor frei beweglich ist und keine Anhaltspunkte für Metastasen bestehen? Eine wichtige Frage, die anhand der Erfolgsraten von 20 Patienten geklärt wurde.

Gibt es eine Alternative zur Eberkastration?
Männliche Mastferkel werden derzeit mit einigen Tagen kastriert, unter anderem um den typischen und auch am Schlachtkörper noch nachweisbaren Ebergeruch zu verhindern. Gibt es Alternativen? Hier sind die Ergebnisse eines wissenschaftlichen Symposiums in Norwegen.

Komplikationen binnen 30 Monaten nach TPLO
TPLO (tibial plateau leveling osteotomy) gehört zu den angesagtesten neuen Operationstechniken der letzten Jahre. Doch sind die Langzeiterfolge wirklich so gut wie erhofft? Nach dieser vor einigen Tagen publizierten Studie an immerhin knapp 700 Hunden liegt die Komplikationsrate bei fast 20%. Wann treten die Komplikationen bei jedem fünften Hund auf, und worin bestehen sie?

Topisches Nitroglyzerin zur Reduktion der digitalen arteriellen Durchblutung beim Pferd
Manchmal ist eine Reduktion der arteriellen Durchblutung ja erwünscht, bei akuter Laminitis (Hufrehe) zusammen mit einer Reduktion des Plasma-Stickoxid-Gehaltes. Kann man diesen Effekt mit den kommerziellen Nitroglyzerin-Pflastern erreichen? Eine Frage von immenser Wichtigkeit!

Konservative Therapie der caninen Pyometra mit Antigestagenen
Im Winter ist erfahrungsgemäß einer der `Peaks` von Pyometren in der Kleintierpraxis. Die chirurgische Therapie gilt als Therapie der Wahl - doch was ist, wenn eine Operation nicht möglich ist? Ist das neue Antigestagen Aglepristone eine sinnvolle Alternative, und wie sind erste `Langzeiterfahrungen`?

Perioperativer analgetischer Effekt von Meloxicam bei Katzen
Perioperative Analgesie ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Doch welches Mittel ist bei Katzen zu empfehlen? Opioide oder nicht-steroidale Antiphlogistika? Diese kürzlich publizierte amerikanische Studie an knapp 150 Katzen, an denen eine Onychektomie oder Kastration durchgeführt wurde, ist ausgesprochen informativ!

Epileptische Anf
Ein wirklich ungewöhnlicher Fall, aber erst auf den zweiten Blick, denn ein Hund, der wegen epileptischer Anfälle vorgestellt wird, ist ja zunächst nichts Ungewöhnliches. Hier gab es aber auch andere Befunde bei sorgfältiger Untersuchung, und die Ursache war ganz anders als zunächst vermutet...

Schweine-Herzklappen `klappern` nicht
Nach Bypass-Operationen ist das Einsetzen neuer Herzklappen die häufigste Herzoperation beim Menschen - immerhin 18.000 Eingriffe pro Jahr. Es gibt nur ein Problem: die künstlichen Klappen klappern meistens, die natürlichen vom Schwein glücklicherweise aber nicht...

H
Kolik ist das Schreckgespenst für alle Pferdebesitzer und viele Tierärzte. Gibt es Prädispositionen, was Rasse und Auslöser betrifft? Eine großangelegte Studie über 10 Jahre gibt interessante neue Erkenntnisse!

Konservative Therapie der Magendrehung
Magendrehungen gehören zu den häufigsten und lebensbedrohlichsten Notfällen mit hoher Mortalitätsrate. Eine möglichst schnelle chirurgische Intervention galt immer als einzig erfolgversprechende Therapie. Ist es überhaupt möglich, einen derartigen Notfall konservativ zu therapieren, ohne das Leben des Patienten zu gefährden? Und wie könnte eine solche konservative Behandlung aussehen?

An
Kolikchirurgie beim Pferd bedeutet nach wie vor eine Herausforderung für Chirurgen und Anästhesisten. Doch was tun, wenn während der Operation unerwartete Komplikationen wie eine arterielle Hypoxie und später - nach geglücktem Eingriff - ein Lungenödem auftreten? Ein spannender Fallbericht mit vielen Fragezeichen, glücklicherweise nicht die Regel.

Katarakt - Operation oder nicht?
Eine gerade publizierte großangelegte Studie mit ganz neuer Fragestellung: Wieviele der wegen Katarakt vorgestellten Hunde haben tatsächlich eine und werden chirurgisch therapiert - und was haben immerhin etwa ein Viertel der Hunde wirklich?

Auswirkung der Gastropexie auf cardiopulmon
Bei 6 Hunden mit Magendrehung wurden verschiedenste cardiopulmonäre Parameter gemessen. Das Ergebnis: solange keine Nekrose der Magenwand auftritt, sind die meisten cardialen Parameter erstaunlich normal!

Kutanes H
Eine essentielle Frage, wenn dieser glücklicherweise ziemlich seltene Tumor diagnostiziert wird, ist doch die bevorstehende Operation keineswegs eine leichte. Verbessert sie wirklich die Prognose? Diese kürzlich publizierte retrospektive Studie gibt die Antwort: operieren, aber richtig.

Dobutamin-induzierte Bradykardie bei einem Hund (Fallbericht)
Eigentlich sollten bei diesem scheinbar gesunden achtjährigen Hund lediglich einige Urolithen entfernt werden, doch dann wurde nach einstündiger Operation Propofol nachgegeben, das Tier bekam eine Hypotension und wurde mit Dobutamin versorgt, was prompt eine Bradykardie auslöste. Was tun in solchen Fällen, die jederzeit passieren können?

St
Das Spielen mit Stöckchen und das Apportieren gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Hunde. Stöckchenverletzungen sind dementsprechend häufig und gefürchtet, denn sie sehen nicht selten harmloser aus als sie sind. Bei einer britischen Staffordshire-Mischlingshündin war es umgekehrt: der verschluckte Stock war kaum kürzer als sie selbst, und sie trug praktisch keine Verletzungen davon...

Lymphoplasmazytmembers
Lymphoplasmazytäre sklerosierende Pankreatitis (LP) ist eine seltenere Neoplasie des Pankreas als ein Adenokarzinom. Trotzdem sollte sie möglichst frühzeitig differentialdiagnostisch ausgeschlossen sein, denn im Gegensatz zum hochmalignen Adenokarzinom ist sie benigne. Zudem zeigte etwa ein Drittel der Patienten in dieser Studie einen progressiven Verlauf nach der Resektion!

Risikofaktoren f
Harngrieß und später die Bildung von größeren Konkrementen werden in der Kleintierpraxis häufig diagnostiziert. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Calciumoxalat-Kristalle, die diätetisch praktisch nicht zu beeinflussen sind und einer chirurgischen Therapie bedürfen. Wer ist gefährdet?

Scapulohumerale Arthrodese bei Zwergpferden
Zwergpferde werden immer beliebter in Deutschland. Sie leiden allerdings überdurchschnittlich oft unter verschiedensten degenerativen Skeletterkrankungen. Ist die chirurgische Arthrodese des Schultergelenks geeignet, eine schwere Dysfunktion der Schulter zu korrigieren?

Warum rei
Kreuzbandrisse werden gerade bei größeren Hunderassen häufig diagnostiziert und bedürfen in der Regel einer chirurgischen Korrektur. Doch bekanntlich sind längst nicht alle Kreuzbandrisse rein traumatisch bedingt. Was passiert vor der Ruptur?

Postoperative Wundinfektion: die 6 Risikofaktoren an der Operationsstelle
Wie häufig sind, trotz scheinbar korrekter aseptischer Bedingungen, Wundinfektionen an der Operationsstelle? Eine wichtige Frage, mit der jeder Praktiker tagtäglich konfrontiert wird.

Glossektomie beim Hund
Eine äußerst selten beim Hund durchgeführte Operation: die Amputation größerer Teile der Zunge wegen maligner Neoplasien oder anderer Erkrankungen, die eine Rettung der Zunge unmöglich machen. Angeblich sind die funktionellen Resultate und die Lebensqualität erstaunlich gut, so das Ergebnis einer Studie an 5 Tieren.

Chronische Zwerchfellhernie bei Hund und Katze: Langzeiterfolge nach Operation
Zwerchfellhernien werden besonders nach Verkehrsunfällen oder anderen Traumata diagnostiziert, aber nicht selten erst Tage oder Wochen später. Wie sind dann die Aussichten bei chirurgischer Korrektur, und wie viele postoperative Rezidive gibt es? Damit beschäftigt sich diese retrospektive Studie aus Massachusetts an insgesamt 50 Hunde und Katzen, deren Zwerchfellhernien mehr als 2 Wochen vor der Operation bestanden.

Intramedull
Eine äußerst ungewöhnliche Ursache hat die progressive asymmetrische Tetraparese bei dem beschriebenen 2jährigen Hund: Kein intramedullärer Tumor, sondern ein intramedulläres Fremdkörpergranulom, das chirurgisch entfernt werden konnte.

Endoskopgest
Endoskopgestützte chirurgische Eingriffe finden auch in der Veterinärmedizin zunehmend statt. Bietet diese Technik auch bei einer lumbosakralen Foraminotomie Vorteile? Das untersuchten amerikanische Kollegen zunächst an 6 Hunden. Das Ergebnis: diese Methode verbessert zumindest vorübergehend den Durchmesser des Foramens.

Transpelvine Urethrostomie mittels ischialer Ostektomie bei der Katze
Durchführbarkeit sowie Langzeiterfolge sollten bei dieser modifizierten subpubischen Urethrostomie-Technik an 11 Katzen geprüft werden. Das Ergebnis: eine durchaus empfehlenswerte Alternative.

Transposition der Scrotalhaut zum Verschlumembers
Kann die Scrotalhaut zur Stiellappenplastik benutzt werden, wenn im Perinealbereich nach Tumorexzision kein Wundverschluß mehr möglich ist? Sie kann, und zwar sehr erfolgreich, wie eine gerade publizierte klinische Studie aus Brasilien zeigt.

Periokul
Sarkoide beim Pferd stellen die häufigsten Tumore dar, die je nach Lokalisation eine dauerhafte Unbrauchbarkeit oder sogar den Tod des betroffenen Tieres bedeuten können. Was kann man tun, wenn ein Sarkoid periokulär lokalisiert und damit möglicherweise chirurgisch nicht vollständig zu exzidieren ist? BCG-Injektionen zusätzlich zur chirurgischen Therapie zeigten bei diesem Patienten exzellente Wirkung...

Perianalfisteln - an Babesiose denken!
Perianalfisteln beim Schäferhund und seinen Kreuzungen sind häufig, langwierig und kostenintensiv in der Therapie und oft frustrierend. Zumindest in Babesiose-endemischen Gebieten sollte man bei Perianalfisteln an die Möglichkeit dieser Erkrankung denken, wie dieser italienische Artikel eindrucksvoll beweist...

Offene oder gedeckte Analbeutelexstirpation beim Hund?
In dieser retrospektiven Studie wurden insgesamt 95 Hunde untersucht, denen nicht-neoplastische Analbeutel mittels unterschiedlicher Techniken chirurgisch entfernt worden waren. Ergebnis: Die Standardmethode (offen) hatte die höchste Komplikationsrate.

Laparoskopische versus `traditionelle` Ovariohysterektomie beim Hund
Minimal-invasive Operationsverfahren erfreuen sich beim Menschen und zunehmend auch beim Hund großer Beliebtheit. Eine häufige Indikation ist die Ovariohysterektomie bei der Hündin. Ist die minimal-invasive Methode tatsächlich der traditionellen überlegen, wenn man Komplikationsraten, postoperative Schmerzen und klinischen Verlauf vergleicht?

Komplikationen intra- und perioperativ bei TPLO
TPLO (tibial plateau leveling osteotomy) ist eine Standard-Operationstechnik bei Ruptur des cranialen Ligamentum cruciatum und gilt als die modernste Methode. Ist sie auch komplikationsärmer als die bisher etablierten Methoden? Kollegen an der Universität Minnesota untersuchten 397 TPLO´s. Die Resultate sind sehr interessant!

Chirurgisch oder konservativ- was ist besser beim Nebennierenrindentumor?
Hyperadrenokortizismus (M. Cushing) beim Hund ist in etwa 15-20% durch einen Tumor im Bereich der Nebennierenrinde(n) verursacht. Eigentlich sollte die chirurgische Tumorentfernung die Therapie der Wahl sein, doch gibt es in der Literatur widersprüchliche Empfehlungen. In dieser Untersuchung werden 21 Hunden mit chirurgischer Therapie vorgestellt und anhand ihrer Therapieerfolge versucht, Faktoren zu finden, die den postoperativen Verlauf beeinflussen könnten.

Wichtige OP-Tips - eine hilfreiche Zusammenstellung f
Die OP-Aufklärung des Patientenbesitzer - ein unerlässliches und sehr zeitintensives Thema. Um Ihnen den Praxisalltag zu erleichtern und Ihr Klientel mit den wichtigsten Informationen zu einer bevorstehenden OP zu versorgen, hat www.canosan.de für Sie folgende Zusammenfassung erstellt: >>>

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Kürzlich tatsächlich passiert, und nicht etwa in einem Entwicklungsland: ein britischer Chirurg merkte intraoperativ, daß er zum Enfernen eines Implantats nicht den passenden Schraubenzieher besaß - die Platte war im Ausland mit `nicht UK-kompatiblen` Schrauben eingesetzt worden. Doch er wußte sich zu helfen, schickte einen seiner Assistenten in den nächsten Baumarkt, um dort das Werkzeug zu kaufen, und operierte weiter, so die britische Agentur Ananova.



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